Ein Test schafft endlich Klarheit

Aviloo Battery Diagnostics

Ein Test schafft endlich Klarheit

14. Mai 2022 agvs-upsa.ch – Wie es um eine Batterie eines E-Autos steht und wie ein Kunde diese behandelt hat, ist meist eine Blackbox. Ein Test von Aviloo Battery Diagnostics liefert nun nicht einfach ausgelesene Herstellerdaten, sondern reale Daten und kann so genaue Auskunft über den Zustand des Akkupacks liefern – sogar TÜV-zertifiziert.

avillo_artrikel_1.jpgQuelle: AGVS-Medien

jas. Nikolaus Mayerhofer, CTO von Aviloo Battery Diagnostics, startet mit einem simplen Vergleich zwischen Smartphone und Elektroauto, um dem Publikum bewusst zu machen, an welche Art von Batterieleistungen wir uns inzwischen gewöhnt haben. «Beim Handy akzeptieren wir eine Lebensdauer von etwa 1,5 Jahre. Dann nimmt die Leistung ab und man muss viel früher wieder laden. Bei einem Elektroauto erwartet man dagegen schon eine Akkulebensdauer von klar mehr als 10 Jahren – nur schon wegen des hohen Preises.»
 
Der Batterie-Diagnostik-Experte rechnet vor, dass ein Batteriepack für ein Elektromobil sicherlich mehr als 20’000 Franken kostet und selbst bei Plug-in-Hybriden müsse man immer noch mit etwa 15'000 Franken rechnen, je nach Reichweite, die sie erreichen könnten. Mayerhofer nimmt für seine Kalkulationen der E-Mobile eine Laufleistung von 300'000 Kilometer an, nicht zuletzt wegen des fast doppelt so hohen Preises eines E-Fahrzeugs. «Bei einem Tesla entspricht dies etwa 1000 Ladezyklen. Je kleiner die Batterie ist, desto mehr Ladezyklen sind nötig und das bedeutet mehr Stress», so der Österreicher. Das zeige sich etwa beim VW E-Golf mit seinem kleinen Akku-Pack, der etwa 2000 Zyklen brauche, um die 300'000 Kilometer zu erreichen.
 
aviloo_artrikel_2.jpgQuelle: AGVS-Medien

Der CTO von Aviloo Battery Diagnostics macht klar: «Dauernde Schnellladung halbiert die mögliche Zyklenzahl einer Batterie genauso wie 20 Grad höhere Temperatur. Die längste Lebensdauer hat ein Akku bei 50 Prozent Ladezustand und 15 bis 20 Grad, doch so nutzt kaum jemand ein Elektroauto.» Auch die von ihm «Steckdosenparker» genannten Fahrer verkürzen mit ihrem Aufladen bei jedem Parken die Batterielebensdauer deutlich, da dies immer wieder zu einer 100-prozentigen Ladung des Fahrzeugs führe.
 
aviloo_artrikel_3.jpgQuelle: AGVS-Medien

Da der Gesundheitszustand eines Akku-Pakets nicht einfach übers Alter oder die vorhandene Reichweite bei vollem Akku eruierbar ist, bietet sein Unternehmen eine kleine Aviloo-Box samt passenden Anschlusskabel an, um mittels CANbus-Schnittstelle und einer Testfahrt die nötigen Daten für einen zuverlässigen Batterietest auszulesen. So kann ein Garantiefall rechtzeitig erkannt werden oder auch bei einem Verkauf, der Zustand der Batterie eines E-Fahrzeugs TÜV-geprüft nachgewiesen werden. «Beim Test geht es darum, denn Akku von 100 auf 10 Prozent runterzufahren», so Mayerhofer. «Mehr nicht. Im Gegensatz zu den Markentester lesen wir auch nicht nur den Gesundheitsdaten der Batterie aus, sondern erhalten Millionen von Datenpunkten, die sich mit unserer Software problemlos analysieren lässt.»

Alle vier Wochen schickt Aviloo zudem Softwareupdates den Partnern und ergänzt die Flotte der validierten E-Fahrzeuge, so dass der Garagist jeder Zeit auf dem aktuellen Stand der ständig wachsenden Modellpalette ist. Buchbar sind die TÜV-zertifizierten Batteriezustandstests übrigens auch ganz einfach über die Plattform des Garagenkonzepts «eGarage» von Hostettler.
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