Vorzeigebetrieb mit Herzblut und Hightech

Tarcar-Gruppe

Vorzeigebetrieb mit Herzblut und Hightech

17. November 2022 agvs-upsa.ch – Die Gehrig Carrosserie AG und die Tartaruga AG wirtschaften gemeinsam unter dem neuen Namen Tarcar-Gruppe. An der Eröffnungsfeier am Standort in Kleinandelfingen ZH stiess man auf die zahlreichen Um- und Anbauten sowie auf gute Partnerschaften an. 

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Fotos: AGVS-Medien

Sie gehen ab sofort gemeinsame Wege: Die Gehrig Carrosserie AG in Kleinandelfingen ZH und die Tartaruga AG. Letztere ist Expertin für Reise- und Geschäftsmobile und befindet sich nur wenige Meter von der Gehrig Carrosserie entfernt auf der gegenüberliegenden Strassenseite. In vierzehn Monaten Bauzeit entstand aus beiden Standorten ein grosser Betrieb, der seinesgleichen sucht. Gemeinsam setzen sie auf neueste Anlagen, geräumige Hallen und eine tolle Arbeitsatmosphäre. Sie wollen für die Herausforderungen in den kommenden Jahren gewappnet sein. Wie aussergewöhnlich der Ausbau ist, zeigte ein Presserundgang im Vorfeld der grossen Eröffnungsfeier mit rund 180 Gästen und Partnern. Am letzten Wochenende standen für die Besuchenden zudem zwei Tage die Türen offen.

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«Es gibt viele Wege zum Glück, einer ist Aufhören zu jammern.» Dieses Zitat von Albert Einstein nutzte Enzo Santarsiero, CEO der André Koch AG, um zu beschreiben, wie Roger Gehrig (hier im Bild), Inhaber der Gehrig Carrosserie AG, auch in schwierigen Zeiten wirtschaftet. 
 

Die Räume sind riesig und vielfältig eingerichtet. Roger Gehrig, Inhaber der Gehrig Carrosserie AG, hielt in fast jedem Raum an, zeigte auf ein Gerät und bestätigte: «Das ist das Neueste, was der Markt zu bieten hat». So investierte er etwa in den «BigBoxBlower» der André Koch AG. Es ist eines der modernsten Systeme, um innert fünf Minuten beispielsweise eine komplette Stossstange für die Beschichtung vorzubereiten. Verarbeitet wird die Lackmarke Standox. Diese Premium-Lackmarke aus dem Hause André Koch erfüllt die hohen Anforderungen vieler Automobilhersteller.  Einen Raum weiter stand das vollautomatische Mischsystem Daisy Wheel 3.0 des gleichen Lacklieferanten. Dieses Gerät macht das Farbmischen von Hand obsolet. Zwei Millionen Farbnuancen deckt das System auf digitalem Weg ab. «Das Gerät liefert ein perfektes Ergebnis und die Zeitersparnis ist enorm», so Gehrig zufrieden. 

Die Kundenzone ist mit einer Glasfront ausgestattet, um den Kunden einen direkten Blick in den Raum für Lenkgeometrie und Kalibrierung zu ermöglichen. Im Annahme- und Beratungsraum stehen vier vollwertige Arbeitsplätze für die Kunden zur Verfügung. Im Obergeschoss befindet sich ein Eventraum. «Kunden, die eine lange Reise mit einem unserer Reisemobile gemacht haben, können zum Beispiel bei uns die Fotos einem Publikum zeigen», sagte er. Weiter wurde ausserhalb des Hauptgebäudes eine zusätzliche Halle mit einer Länge von 17 Metern gebaut, damit Reisemobile eingestellt werden können, die über die Wintermonate repariert und gewartet werden. «Wir nennen sie Eichhörnchenhalle, weil wir hier unseren Wintervorrat sammeln. Das Ziel ist es, dass wir immer eine hundertprozentige Auslastung unserer Mitarbeitenden haben.» Dem Personal steht neben Büroräumen und Werkstätten ausserdem ein Ruheraum zur Verfügung. 

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Zur Feier, die am Freitagabend stattfand, erschienen zahlreiche Partner beider Unternehmen. Zum Teil reisten sie auch aus Deutschland an. Roger Gehrig betonte in seiner Rede, dass er sich bei jeder Entscheidung drei Brillen aufsetze. «Ich habe die Brille der Zulieferer, die Brille der Versicherer und meine eigene Unternehmerbrille.  Ich gebe alles, damit immer alle profitieren.» Besonders emotional war anschliessend der Auftritt des neuen Geschäftsführers der Tartaruga AG, Tobias Arn. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und präsentierte eine Kiste mit einem kleinen gebastelten Reisemobil obendrauf, mit dem er sich für die Stelle als neuer Geschäftsführer auf sehr kreative Weise bei Gehrig beworben hatte. Er sei stolz darauf, das nächste Kapitel dieses Unternehmen zu schreiben. 

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Der Raum war für die Feier mit Holzspänen ausgelegt und kleine Nationalflaggen ferner (Reise-)Länder auf den Namensschildern wiesen den Gästen den Weg zum jeweiligen Tisch mit derselben Flagge. 

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Neuer Geschäftsführer der Tartaruga AG: Tobias Arn.

Später ging das Mikrofon an Enzo Santarsiero, CEO der André Koch AG. Er erwähnte die Herausforderungen in der Branche, allem voran die steigenden Energiepreise und der Fachkräftemangel. Zudem nehme die Komplexität der Fahrzeuge zu. «Wenn man nicht in die Weiterbildung investiert, schwimmt man gegen den Strom, man bleibt nicht einfach nur stehen, sondern man treibt zurück», mahnte er. Für den neu positionierten Carrosseriebetrieb fand er ausschliesslich lobende Worte und nannte die Firma den Vorzeigebetrieb schlechthin. «Wir haben es mit einem KMU zu tun, das auf dem höchsten Niveau wirtschaftet. Mit all diesen Hightech-Einrichtungen, die wir hier finden, können im Schweizer Markt nur sehr wenige mithalten.» Leidenschaft stecke dahinter und auch in Sachen Nachhaltigkeit punkte die Tarcar-Gruppe, so Santarsiero. Die Infrastruktur sei vom Feinsten. «Wir verstehen uns als Partner und nicht als Lacklieferanten für diese Firma. Wir sind Spezialisten, wenn es darum geht, mit einer Beschichtung von nur drei Haaresbreiten ein ganzes System zu schützen.» Auch Gehrig betonte die positive Partnerschaft: «Seit 10 Jahren tauschen wir uns immer wieder während einem Mittagessen aus und jedes Mal sind die Batterien danach wieder gefüllt.» Enzo Santarsiero sei für ihn ein inspirierender Freund mit Macher-Blut.

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Grosse Freude am Carrossier-Beruf bewies auch der Nachwuchs der Gehrig Carrosserie AG. Zwei Fahrzeuge wurden ausgestellt, die innerhalb weniger Tage in einem neuen Design erstrahlten. «Wir haben der Kreativität der  Lernenden freien Lauf gelassen  und keiner von uns durfte sich einmischen», erzählte Roger Gehrig, Inhaber der Gehrig Carrosserie  AG. In einer Woche sei der Vater eines Lernenden mehrfach spät am Abend vorbeigekommen und habe gefragt, ob er seinen Sohn nun nach Hause nehmen könne. So engagiert habe er an diesem Projekt gearbeitet. ​

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Zum Schluss des Abends gab es nach dem Essen eine Show mit Akrobaten, die weihnachtlich kostümiert ihre Saltos drehten.​
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